Vertreterversammlung 2019

VR-Bank blickt auf erfolgreiches Jahr 2018

Vertreterversammlung entlastet Vorstand und Aufsichtsrat

„Eine Hausbank, viele Zugangswege“ – dieser Kundenerwartung hat sich die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG im Geschäftsjahr 2018 noch stärker gestellt und sich damit in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich behauptet. Dieses Resümee zogen die VR-Vorstände Johannes Hofmann und Hans-Peter Lechner in der Vertreterversammlung, wo sich vor wenigen Tagen die – aus den Reihen der Mitglieder neu gewählten - 245 Vertreter zur Geschäftspolitik der VR-Bank informierten.
     
Das höchste Organ einer Genossenschaft zeigte sich überzeugt: Die Vertreterversammlung entlastete sowohl den Vorstand als auch den Aufsichtsrat und gab damit ihr deutliches Einverständnis zu der erfolgreichen Geschäftspolitik im Jahr 2018.

Prominente Gäste

Bereits im Grußwort der Stadt Erlangen äußerte Wirtschaftsreferent Konrad Beugel nur lobende Worte: „Die Erlanger Genossenschaftsbank präsentiert sich als wichtiger regionaler Wirtschaftsfaktor, fördert Jungunternehmer und beweist mit facettenreichen Sponsoringkonzepten ihr soziales Engagement!“ Auch Bayerns Innenminister hatte die Einladung der VR-Bank angenommen, um den Ursprungsgedanken einer Solidargemeinschaft zu würdigen: Wer eine Genossenschaft für ein veraltetes Modell gehalten hätte, könne sich hier vom Gegenteil, nämlich von gelebter Demokratie und dem Schaffen von Mitgliedernutzen überzeugen.


Den Wunsch eines anwesenden Vertreters hatte Lechner aufgegriffen und zum Thema „Umwelt- und Klimaschutz“ bei der VR-Bank informiert: Beispielsweise würden für Kundentermine zwei Elektroautos genutzt, Finanzierungssummen für erneuerbare Energien seien in Höhe von 21 Millionen Euro zugesagt, Mitarbeiter könnten E-Bikes leasen und Schulen sich für das Jahr 2020 um den Umweltpreis bewerben.

Gute Zahlen – vielfältige Kundenbeziehung

„Wie man mit der Bank kommuniziert, möchte jeder Kunde für sich selbst entscheiden! Wann er das persönliche Beratungsgespräch bevorzugt, wann mobil bezahlt oder ob er lieber Serviceaufträge online erledigt, das muss nicht länger die entscheidende Frage sein. Denn mit unserem durchgängigen Filialkonzept und unserer digitalen Infrastruktur können wir darauf jederzeit individuell antworten.“  Diese wichtige Kundenorientierung sieht der VR-Vorstand als Basis für die gute Entwicklung des Kredit- und Einlagengeschäfts. Und so spiegelt es sich auch in der Bilanzsumme wider, die Mittelfrankens zweitgrößte Genossenschaftsbank von 1,54 Milliarden Euro (2017) auf 1,67 Milliarden Euro steigern konnte.

Besser als bayerischer Landesdurchschnitt

Trotz des anhaltenden Niedrigzinsniveaus kann die VR-Bank auf einen Zinsüberschuss von 22,57 Millionen Euro verweisen – 0,7 Prozent mehr als im Jahr 2017, während die bayerischen Banken im Landesdurchschnitt bei dieser wichtigen Stellgröße einen Rückgang von 1,9 Prozent zu beklagen hatten. Auch hier zeigt sich das Vertrauen der Mitglieder und Kunden.

Außerdem betätigte sich das Provisionsgeschäft als Erfolgsbringer: Die Erträge stiegen hier um 8,6 Prozent, ein deutliches Plus von 2,4 Prozent im Bayern-Vergleich. Zum Wachstum beigetragen hatten sowohl die Beratungsqualität des bankeigenen TUI ReiseCenters als auch das kontinuierlich gute Ergebnis des ImmoService, der sein bestes Geschäftsjahr verzeichnen konnte. Dessen Top-Bewertungen auf der Online-Plattform „ImmobilienScout“ geben Interessenten die Sicherheit, bei Kauf oder Verkauf von Wohneigentum mit der VR-Bank einen qualifizierten Partner an der Seite zu haben. „Betongold“ bleibt eine interessante Investition sowohl für den Eigennutzer als auch für den Kapitalanleger! (Über weitere Zahlen hatte der FT bereits anlässlich der Bilanzpressekonferenz berichtet.)

Dividende von 2 Prozent

Der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Mehl informierte über das ordnungsgemäße Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverbands Bayern. So folgten die anwesenden Vertreter dem Vorschlag von Lechner, den Jahresabschluss 2018 zu genehmigen sowie der Verwendung des Jahresüberschusses zuzustimmen. Den 35.240 Mitgliedern wird für das vergangene Jahr eine Dividende von zwei Prozent (rund 400.000 Euro) ausbezahlt, eine Rendite deutlich über dem Kapitalmarktniveau.  

Aufsichtsräte wiedergewählt

Geschlossen befürworteten die Vertreter Hofmanns Vorschlag, die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsräte – Petra Beck, Jochen Düsel, Norbert Gärtner, Rainer Haberkamm, Hans Wölfel - für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiederzuwählen. Besonders gewürdigt wurde Aufsichtsratsmitglied Hans-Jürgen Leyh aus Bubenreuth: Der 66-Jährige schied mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Amt aus. Für sein 12-jähriges genossenschaftliches Wirken würdigte ihn Aufsichtsratsvorsitzender Mehl als „stets fairen Ratgeber“, der sich vor allem als „Anwalt für die Kunden“ verstanden hatte. 

Text: Gabriele Stiefler  

(v.l.) VR-Vorstandsmitglied Hans-Peter Lechner, Aufsichtsratsvorsitzender Martin Mehl, scheidender Aufsichtsrat Hans-Jürgen Leyh, VR-Vorstandsmitglied Johannes Hofmann.