Spenden für Schulen und Kindergärten

21.000 Euro für Schulen und Kindergärten in der Region

„Bank & Kind“, „Jugend & Fantasie“ – so hat die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG die Kreativwettbewerbe für die Schulen und Kindergärten in der Region benannt. 20.000 Euro konnten diesmal für die fantasievollsten Projekte ausgeschüttet werden. Zum Thema „Finanzielle Bildung 2017“ wurde zusätzlich eine Prämie von 1.000 Euro vergeben.

Keine Themenvorgabe

Vorstandssprecher Hans-Peter Lechner begrüßte zu Beginn der Spendenübergabe die siegreichen Kinder sowie Jugendlichen und betonte: „Als Regionalbank vor Ort wollen wir uns auch für Eure Interessen ins Zeug legen“. Und VR-Marketingleiterin Gabriele Stiefler ergänzte: "Wenn unsere Wettbewerbe Mut machen, Etabliertes auch mal zu hinterfragen und anders anzupacken, dann haben diese ihr Ziel erreicht!“ Damit stellte sie noch einmal die Kernbotschaft der beiden Wettbewerbe heraus: Das beeindruckende Kreativpotenzial in den Kindergärten und Schulen der Region soll geweckt werden. Prämiert werden die kreativsten Ideen, die eingereicht werden – nicht eingeengt durch eine Themenvorgabe. Und so wussten die Projektteams diese schöpferische Freiheit durchaus zu nutzen.

Von Europa bis zur Holunderbeere

Schon die Auswahl der 10 besten Kindergartenprojekte sei der Jury immens schwergefallen, wie die Projektleiterin Simone Ebersberger betonte, da jedes Jahr vielfältigere Aktivitäten eingereicht würden. Die völkerverbindende Idee „Europa – hier sind wir zu Hause“ oder das Naturprojekt „Holunderbeere trifft Pfifferlinge“ kamen ebenso vor wie Gesundheitsvorsorge „Fit in den Tag“ oder das Filmwerk „Kleine Forscher in der Backstube“. In einem öffentlichen Online-Voting konnten VR-Bank-Kunden sowie Bürger aus der Region die Platzierung sowie das damit verbundene Preisgeld der 10 ausgewählten Projekte mitbestimmen. Gegen eine starke und facettenreiche Konkurrenz behauptete sich das Projekt „Ente gut, alles gut! “ der Evangelischen Kinderkrippe Neunkirchen am Brand und landete auf dem Siegerpodest: Die gebastelten, gesungenen und gespielten Einblicke in die Lebensräume der Enten wurden mit 1.500 Euro prämiert. Der zweitplatzierte Kath. Kindergarten St. Marien Bubenreuth mit „Was zwitschert denn da?“ sowie der drittplatzierte Montessori Kindergarten Erlangen-Büchenbach konnten sich je einen Finanzzuschuss in Höhe von 1.300 Euro bzw. 1.200 Euro ergattern. Die für die Kindergärten insgesamt ausgeschriebenen 10.000 Euro fanden durchweg die richtigen Empfänger.

Platz 1 für Ohm’sches Nibelungenlied

Auch die Schulen machten im 16. Wettbewerbsjahr deutlich, welches immense Kreativpotenzial in der Region vorhanden ist. Die 10 Gewinnerprojekte stammen dabei aus den verschiedenen Schultypen, wurden jeweils mit Prämien zwischen 500 und 1.500 Euro bedacht und können oftmals erst durch eine finanzielle Unterstützung realisiert werden. Mit einem klaren Vorsprung im Online-Voting landete das Ohm-Gymnasium Erlangen mit seiner Aktualisierung des Nibelungenliedes und der E-Book-Version „Nibelungen 4.0“ auf Platz 1 und konnte dafür eine Prämie von 1.500 Euro entgegennehmen. Platz 2 - dotiert mit 1.300 Euro - nahm die Grundschule Bubenreuth für sich ein: mit ihrer Idee „Fotos à la Jürgen Teller“, inspiriert durch die Ausstellung des berühmten Mode- und Musikfotografen im Kunstpalais Erlangen. Höhepunkt für die Grundschüler war dabei zweifellos, dass der Bubenreuther Starfotograf sie bei einem persönlichen Treffen zu seiner jüngsten Ausstellung nach Berlin einlud. Mit dem 3. Platz wurde das Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen für sein P-Seminar „Sport in der Antike“ (EN berichtete) ausgezeichnet und mit 1.200 Euro prämiert.

Ob „Trickfilme im Stop-Motion-Verfahren“, ein integratives Theaterprojekt wie „Emily und Rashid“, eine Radfernfahrt zu geschichtsträchtigen Orten - die 10 prämierten Projekte eint vor allem eins: Alle Siegerteams haben auf sehr individuelle Weise den Wettbewerbscharakter unterstrichen.

Finanzielle Bildung in der Mountainbike AG

Ein weiterer Preis wurde zum Thema „Finanzielle Bildung 2017“ in Kooperation mit dem Verbundpartner der VR-Bank „easyCredit“ übergeben. „Diese Auszeichnung passt hervorragend zu unserer Bank, die sich mit der Region und den Bürgern eng verbunden sieht. Denn uns kann nur daran gelegen sein, Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln“, so VR-Vorstandsmitglied Hans-Peter Lechner. Die Prämie in Höhe von 1.000 Euro ging an die Realschule Höchstadt für ihr Projekt „Mountainbike AG“. In Kooperation mit dem örtlichen Fahrradgeschäft werden die schuleigenen und durch einen Spendenlauf finanzierten Mountainbikes von Lehrern und Schülern gewartet und gepflegt, um die Wertschätzung für hochwertige Sportausrüstungen zu fördern. Zwei Schulmannschaften nehmen damit erfolgreich an Schulsportwettbewerben teil und konnten sich für das Landesfinale qualifizieren. Im easycredit-Votingverfahren erzielte dieses effiziente Projekt des „Fahrradkreislaufs“ zusätzlich eine Prämie von 1.000 Euro, für die Patenschaft der VR-Bank kamen nochmals 250 Euro hinzu.

Text: Gabriele Stiefler