Preisträger Bank & Kind

10.000 Euro für fantasievolle Kindergärten in der Region

Mit dem Kreativwettbewerb „Bank & Kind“ wendet sich die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG alljährlich an die Kindergärten in der Reion: Auch in diesem Jahr konnten wieder 10 Preisträger für fantasievolle Projekte die Gesamtprämie von 10.000 Euro in Empfang nehmen.

Kreativität braucht Förderung

In ihrer Begrüßung zitierte Gabriele Stiefler, Leiterin Unternehmenskommunikation der VR-Bank, Astrid Lindgrens bekannte Kinderbuchfigur „Michel aus Lönneberga“: „Unfug denkt man sich nicht aus, Unfug wird’s von ganz allein!“ Im Gegensatz dazu sollte kindliche Fantasie durchaus angeleitet werden. So lobte Stiefler die anwesenden Erzieherinnen, denn gerade sie würden mit ihrem herausragenden erzieherischen Engagement maßgeblich das Potenzial ihrer Schützlinge anregen. Die kreativen Aktivitäten reichten von gesunder Ernährung über Wollherstellung bis hin zu unterhaltsamen Besuchen im Seniorenzentrum.

Online-Voting bestimmt Prämienhöhe

Dabei würde der Jury die Auswahl der 10 besten Konzepte von Jahr zu Jahr schwerer fallen, wie die Projektleiterin Simone Ebersberger betonte: „Deswegen hat sich unsere Jury auch von extern Unterstützung geholt. Die Leiterin des Erlanger Bildungsbüros, Dr. Simone Pilz, hat die schöpferische Freiheit der Kindergärten mit beurteilt.“ Beim anschließenden öffentlichen Online-Voting konnten VR-Bank-Kunden sowie Bürger aus der Region die Platzierung und das damit verbundene Preisgeld zwischen 500 und 1.500 Euro mitbestimmen.

Gegen eine starke und facettenreiche Konkurrenz behauptete sich das Projekt „Musik und Rhythmus“ des Katholischen Kindergartens in Hetzles. Er errichtete – sicher auch zur Freude der Nachbarn – im


Garten eine Klangwand aus alten Blechformen, Töpfen und Küchenutensilien. Mit dieser Idee des gemeinsamen rhythmischen Improvisierens landete der Kindergarten auf dem Siegerpodest und wurde mit 1.500 Euro prämiert. Die zweitplatzierte Krabbelstube Kleine Flitzer e.V. Erlangen stellte sich – passend zu ihrem Namen - dem Thema „Was krabbelt denn da?“ und konnte einen Finanzzuschuss in Höhe von 1.300 Euro ergattern: Im Garten wurden Wildblumen gesät, Insekten beobachtet und später Collagen sowie Bienenmobiles gebastelt. Den dritten Platz und somit 1.200 Euro sicherte sich der Kindergarten St. Elisabeth aus Neunkirchen: Zusammen mit ihren Erzieherinnen inszenierten 40 Kinder das Musical „Der Regenbogenfisch“, individuell gestaltet durch eigene Ideen. Beim Gestalten der Kostüme oder als Orchestermitglieder durften auch die Eltern Akzente setzen.
    
Die weiteren Preisträger konnten sich über Geldsummen von 500 bis 1.100 Euro freuen und so fanden an einem unterhaltsamen Vormittag die insgesamt ausgeschriebenen 10.000 Euro durchweg die richtigen Empfänger.

Ob Platz 1 oder Platz 10: Die Schecks bereichern jedes Kreativprojekt!

Freude bei den 3 Erstplatzierten!

Text: Gabriele Stiefler