Aktuelle Information zur Fusion

Keine Fusion von VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG und Vereinigte Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG

Die Fusionsgespräche zwischen der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG und den Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG werden nicht mehr weitergeführt. Somit werden Ende Mai die Vertreterversammlungen der beiden Banken als jeweils oberstes Organ einer Genossenschaft auch nicht (wie berichtet) über eine mögliche Verschmelzung abstimmen.

Optionen ausloten

Die seit Juli letzten Jahres laufenden Gespräche zwischen den beiden Vorstands- und Aufsichtsratsgremien seien sehr konstruktiv und zielorientiert gelaufen, wie die beiden VR- Vorstandsmitglieder Johannes Hofmann und Hans-Peter Lechner erläutern.

Die geplante Fusion hätten beide Banken als geeignete Ausgangsbasis betrachtet, um den gleich gelagerten Herausforderungen – wie zunehmender Regulatorik, anhaltendem Niedrigzins, geforderter Digitalisierung – vereint besser zu begegnen. Allerdings würden sich die angestrebten Ertrags- und Kostensynergien trotz eines zusammenwachsenden Geschäftsgebietes nicht wie geplant realisieren lassen, so Hofmann weiter. Auch mit einer gebündelten Finanzkraft ergäben sich aktuell keine wesentlichen Kunden- und Mitgliedervorteile. In der gegenwärtigen Bankensituation sind Fusionsgespräche aber immer auch ein Ausloten von Optionen.

Gut aufgestellt

Die VR-Bank wird sich weiterhin auf die bewährte eigene Unternehmensstrategie konzentrieren: höchste Beratungsqualität in einem erst kürzlich optimierten Filialnetz, flexible Erreichbarkeit eines Kundenservicecenters sowie unkompliziertes Onlinebanking. „Unsere Mannschaft mit Spezialisten zu weiterführenden Finanzthemen wie PrivateBanking, elektronischen Bankleistungen und für innovative Allfinanz-Lösungen steht für eine durchgängige genossenschaftliche Beratungskompetenz“, zeigt sich Lechner überzeugt.

 

Erlangen, 4. April 2017