"Sterne des Sports"

Regionale Preisverleihung

Drei Vereine erhielten eine besondere Würdigung: Sie wurden von der Initiative „Sterne des Sports“ der Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Sportbund ausgezeichnet.

Die Trophäe – Bronzestern auf kommunaler Ebene, Silberstern auf Landesebene, Goldstern auf Bundesebene – wird an Vereine vergeben, die sich auf vorbildliche Weise über ihr sportliches Angebot hinaus gesellschaftlich engagieren. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um einen dauerhaften kreativen oder innovativen Einsatz in den Sparten: Gesundheit und Prävention, Integration, Kind und Jugend, Familie, Senioren, Gleichstellung von Männern und Frauen, Leistungsmotivation, Klima- und Umweltschutz, Ehrenamtsförderung oder Vereinsmanagement.

Den Bronzestern der Region Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach, der zugleich mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert ist, konnte der Turnerbund 1888 e.V. entgegennehmen: Deren kreative Idee für den zeitgerechten Seniorensport verdiene diese Auszeichnung, so VR-Marketingleiterin Gabriele Stiefler. Unter dem Begriff „Motion &Tanz 55+“ wurde ein spezielles Aerobic-Format für ältere Menschen entwickelt, bei dem Musik, Lautstärke und Geschwindigkeit der Altersgruppe angepasst sind. „Seniorensport kann fetzig, modern und zugleich altersgerecht sein“ zeigte sich Vereinspräsident Matthias Thurek überzeugt: „Das beweist uns die steigende Teilnehmerzahl und fittere Senioren.“
     
Der Turnerbund 1888 ist damit nominiert für die Preisvergabe des „Großen Stern des Sports“ in Silber auf Bayernebene. Bei Einheimsen dieser Silbertrophäe würde es weiter nach Berlin gehen, um dort vom Bundespräsidenten und dem Deutschen Olympischen Sportbund den „Goldstern“ überreicht zu bekommen.

Mit einer Urkunde für den 2. Platz und einer Prämie von 1.300 Euro wurde der Verein „Novuss – Sport ohne Barrieren“  bedacht, der „Seefahrer-Billard“ in Deutschland bekannter machen will sowie Behinderte und Nichtbehinderte im gemeinsamen Spiel zusammenführt. Den 3. Platz und eine Prämie von 1.200 Euro konnte sich der ATSV 1898 Erlangen ergattern, der Flüchtlinge ins Vereinsleben integriert: Diese werden von ihren Unterkünften zum wöchentlichen Fußballtreff abgeholt, in den regulären Spielbetrieb integriert und anhand einer dreisprachigen Broschüre informiert.