IRAN

Bilder aus dem Iran

Persien - Mosaik der Kulturen

Stationen der Rundreise:

  • Shiraz
  • Yazd
  • Isfahan
  • Teheran

 

"Was, du fliegst in den Iran? Na, hoffentlich kommst du da überhaupt wieder zurück..."

 

Das war noch einer der harmloseren Kommentare zu unserer Erlebnisreise ini den Iran Ende Oktober 2015. Aber alle Bedenken und Unsicherheiten waren mit einem Schlag vergessen, als die ersten jungen Iranerinnen um ein Foto mit uns in dem Eram Garten, unserer ersten Station in Shiraz, baten. Überall trafen wir offene, freundliche und wissbegierige Menschen, die uns oft mit "Welcome to Iran" begrüßten.

 

Unsere Reise begann in Shiraz, der Stadt der Dichter und Denker, die auch von vielen Iranern wegen der vielen Gärten besucht wird.

 

Nördlich von Shiraz war Persepolis, die Repräsentationshauptstadt der Achämeniden, der erste Höhepunkt dieser wunderschönen und überaus interessanten Reise, die auch für erfahrene Reisende eine völlig neue Erfahrung darstellt.

 

Mich persönlich hat auch die Wüstenstadt Yazd mit ihren Windtürmen und dem Turm des Schweigens sehr beeindruckt. Der Spaziergang von der Freitagsmoschee durch die Altstadt hat nicht nur mich in die Zeit von "1001 Nacht" zurückversetzt.

 

Überwältigt waren alle Teilnehmer vom Imamplatz in Isfahan. Nicht umsonst nennt man ihn auch "Die Hälfte der Welt". Wie müssen sich da erst vor Jahrhunderte die Ankömmlinge einer Karawane gefühlt haben, nachdem sie wochenlang durch die Wüste marschierten und hier auf diesem gigantischen Platz mit seinen eindrucksvollen Moscheen und farbenprächtigen Bazaren angekommen waren?

 

Den Abschluss der Reise bildete die wuselige Hauptstadt Teheran mit ihren, je nach Betrachtungsweise, etwa 13 Millionen Einwohnern. Der Schah-Palast, das Nationalmuseum und das Glas- und Keramikmuseum rundeten die neun Tage wunderbar ab.

 

Auf jeden Fall hat dieser Besuch im Iran Geschmack auf mehr gemacht. Eine weitere Reise, bei der evtl. noch unbekannte Teile des Landes, wie der Süden mit Susa und ihren Ausgrabungen oder auch der Norden mit der Küste am Kaspischen Meer besucht werden, planen wir bereits für das Jahr 2017.

 

Andreas Beyer