Handwerker des Jahres

Der Erlanger Unternehmerin Alexandra Lang gebührt die Auszeichnung „Handwerkerin des Jahres 2017“. Mit diesem Titel würdigt die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG erstmals in diesem Jahr eine herausragende Persönlichkeit des mittelständischen Handwerks.

Der Preisträger kann dafür aus den Reihen der regionalen Handwerksbetriebe oder auch von der Kreishandwerkerschaft vorgeschlagen werden. „Mut zur Entscheidungsfreude sowie Durchsetzungsstärke gepaart mit Menschlichkeit“ betrachtet VR-Vorstandsmitglied Johannes Hofmann als die Kriterien, die bei der Jury den wesentlichen Ausschlag für Alexandra Lang gaben.

Die Vorsitzende der Erlanger Meisterfrauen hatte nach dem Tod ihres Mannes die Herausforderung angenommen, das in dritter Generation geführte Sanitär- und Heizungsunternehmen allein weiterzuführen. Und auch die Unternehmensnachfolge ist bestens vorbereitet: Tochter Vanessa könnte die erfolgreiche 90-jährige Firmengeschichte weiterschreiben.

Bild: (v.l.) Vanessa und Alexandra Lang, VR-Vorstandsmitglied Johannes Hofmann, Kreishandwerksmeister Siegfried Beck.
Kriterien

Ausschreibung 2017 - „Handwerker des Jahres“

Durch Flexibilität, Risikofreude, Innovationsstärke und persönliche Verantwortung prägen gerade mittelständische Handwerksunternehmen den Strukturwandel in der Region. Persönlichkeiten aus dem Mittelstand treiben mit ihrer Dynamik den technologischen Fortschritt voran und bestimmen maßgeblich die Veränderungen am Arbeitsmarkt.

Ziel

Auszeichnung eines herausragenden, mittelständischen Handwerksbetriebes. Damit wird die Wertigkeit des Handwerks unterstrichen.

Prämierung

Der VR-Preis „Handwerker des Jahres“ wird am 16. Juli 2017 im Rahmen des Handwerkerfrühschoppens verliehen. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

Nominierung und Jury

Der „Handwerker des Jahres“ kann aus den Reihen der Handwerksbetriebe der Region Erlangen-Nürnberg, von der Kreishandwerkerschaft Erlangen oder der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG vorgeschlagen werden. Die eingereichten Vorschläge werden von einer Jury gesichtet und bewertet. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft die Jury: jeweils 3 Vertreter der Kreishandwerkerschaft und der VR-Bank.


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kriterien für den Vorschlag eines Preisträgers

  • Positive Ausstrahlung des Unternehmens auf den Arbeitsmarkt
  • Besondere Geschäftsentwicklung: Prozessoptimierung, erfolgreicher digitaler Wandel,
    Unternehmensnachfolge ...
  • Spiegelt die Werte des Handwerks wider

Persönlichkeitsmerkmale

  • Herausragender Leistungsträger
  • Vorbildfunktion
  • Innovationsfähigkeit
  • Durchsetzungsstärke mit Menschlichkeit verknüpft
  • Sozial ausgerichtet: für Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gleichstellung, Integration, internes Gesundheitsmanagement, Mitarbeiterbindung, betriebliche Umweltschutzmaßnahmen ...