Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde die neu errichtete Geschäftsstelle Frauenaurach der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach offiziell eingeweiht.
Vorstandssprecher Dr. Konrad Baumüller zeigte sich in seiner Begrüßungsrede stolz, dass das genossenschaftliche Bankenwesen bereits seit 115 Jahren in Frauenaurach erfolgreich zugange sei. 1896 hatten 23 Männer – unter ihnen der damalige Bürgermeister – den Spar-und Darlehenskassenverein eGmbH begründet, ganz im Sinne der genossenschaftlichen Philosophie von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
Aus diesen Anfängen heraus hat sich mittlerweile ein wichtiges örtliches Standbein der VR-Bank entwickelt, die mit ihrem flächendeckenden Geschäftsstellennetz die „gelebte Kundennähe“ demonstrieren will. Das wissen die rund 2.800 Kunden der Frauenauracher Filiale auch zu schätzen, von denen mehr als die Hälfte als Bankmitglieder auch Teilhaber des Geschäftserfolgs sind.
Die Kunden und Mitglieder hatte man deswegen auch befragt, bevor es in die Planungsphase des Neubaus ging: Da sich die große Mehrheit für das Beibehalten des Standorts im Zentrum ausgesprochen hatte, entschied sich der Bauausschuss der Bank für einen kompletten Abriss der alten Geschäftsstelle, bevor in der Brückenstraße 3 in einer Bauzeit von einem Jahr die modernen Räumlichkeiten auf 282 Quadratmetern entstehen konnten.
Das repräsentative Geschäftsgebäude ist außerdem auf dem neuesten Stand der Technik und wird umweltfreundlich mit einer Wärmepumpe beheizt, wie Architekt Dieter Welß und Bauausschussvorsitzender Johannes Lettner betonten, die offiziell den Schlüssel an Geschäftsstellenleiter Bernd Hemmerlein übergaben.
Dieser dankte vor allem den am Bau beteiligten Firmen, die zuletzt unter enormen Zeitdruck standen, um den Neubau fertig zu stellen. Jetzt aber könnten Kunden und Mitglieder in einem attraktiven Ambiente empfangen werden, das geradezu zu einem ausführlichen und individuellen Beratungsgespräch einlädt, so Bernd Hemmerlein: „Der persönliche Kontakt wird in Zeiten von Finanzmarktkrisen immer wichtiger“. An einem „Tag der offenen Tür“ konnten sich die Bürger von dem gelungenen Raumkonzept – bestehend aus Selbstbedienungszone und Beratungsbereich – überzeugen.
Die Geistlichen der beiden Konfessionen, Pfarrer Christoph Köhler (rechts) sowie Pfarrer Ewald Sauer, spendeten der Frauenauracher Filiale den kirchlichen Segen.