... sagten sich 24 Reiseteilnehmer der Mitgliederreise der VR-Bank-EHH eG und befuhren mit der TUI-ALLEGRA den Mittel- und Oberrhein.

 

Die Metapher vom schwimmenden Hotel trifft die Sache ganz gut: kaum an Bord gegangen erwartet der Cruise Direktor mit seiner Mannschaft die Gäste. Auch innen ist alles wie im Hotel: bequemes Bett, modernes Bad und französischer Balkon, der die Kabine in einen Logenplatz am Wasser verwandelt. Im Vergleich zu Auto, Flugzeug, Bus und Zug genießt man an Bord fürstliche Bewegungsfreiheit. Alles ist überschaubar, wirkt privat und persönlich.

 

Es gibt einen geschmackvollen Rauchersalon und gleich gegenüber die Vinothek mit erlesenen Weinen.

Das großzügige Restaurant auf zwei Ebenen lädt 3 x täglich zum kulinarischen Hochgenuss. Zum Beispiel mit „Gebackenem Lachsfilet unter Kartoffelkruste an Rieslingbutter-Sauce und Blattspinat“ oder „Rosa gebratenem Hirschrücken an Preisselbeer-Sauce mit Gemüsebouquet und Herzoginkartoffeln“.

 

Drinnen wird fürstlich gespeist, draußen gleitet die Flusslandschaft vorbei. An den Wänden der Gänge hängen Ansichten vom Rhein, lauter kleine Versprechen!

Landgang ist immer wieder aufregend: Wie viel Zeit sieht der Plan vor? Schließt man sich einer organisierten Stadtführung an? Oder vertraut man auf die Reiseführer-Tipps und den eigenen Orientierungssinn? Highlights sammeln? Oder sich doch lieber treiben lassen und an einem lauschigen Plätzchen Cappuccino trinken?

Nach dem Mittagessen schlägt das Herz des Kreuzfahrers höher. Bei Sonnenschein und blauem Himmel im Liegestuhl thronen, während die TUI-ALLEGRA in majestätischer Ruhe an Weinlandschaften, Städtchen, uralten Burgen und herbstgeschmückten Berghängen vorbeizieht. Ziel des Romantik-Highways ist der sagenumwobene Loreley-Felsen. Rheinprofis suchen die Figur nicht auf dem gleichnamigen Felsen. Nein, die Femme fatale sitzt unten an der Hafenmole von St. Goarshausen. Mit einem fruchtigen Loreley-Cocktail und dem von Heinrich Heine geschriebenen und Friedrich Silcher komponierten Lied wird der sagen- und mythenumwobene Teil des Mittelrheins passiert.

"Ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin,
ein Märchen aus uralten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt, und ruhig fließt der Rhein,
der Gipfel des Berges funkelt im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar,
ihr goldenes Geschmeide blitzet, sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei,
das hat eine wundersame, gewaltige Melodei.
Den Schiffer, im kleinen Schiffe, ergreift es mit wildem Weh,
er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh‘.
Ich glaube am Ende verschlingen, die Wellen Schiffer und Kahn,
und das hat mit ihrem Singen die Loreley getan."

 

Beseelt vom wunderschönen oberen Mittelrheintal genießen die Gäste das köstliche 6-Gänge-Menü. Die TUI-Reiseleiterin Kathrin lädt zu Disco-Fox und Walzer ein.

Im mittelalterlichen Speyer hält das TUI-Schiff in den frühen Morgenstunden kurz an. Nach dem historischen Stadtrundgang, Besichtigung des berühmten romanischen Doms und der verwinkelten Altstadt geht es mit dem Transferbus nach Mannheim. Das geschichtsträchtige Heidelberg, eine Stadtrundfahrt durch Mannheim oder Faulenzen an Bord: Für jeden ist etwas dabei.

 

Am Abend überrascht das üppige Captain’s Dinner. Fein und adrett präsentiert sich die junge 39köpfige Crew. Mit Applaus wird nicht gespart und die jungen Leute freuen sich über die Anerkennung.

Mit Gedichten, Loriot-Sketchen, Sekt und Gesprächen klingt der Gala-Abend aus und die erlebnisreiche Fluss-Schifffahrt neigt sich dem Ende. Am nächsten Tag kommt pünktlich der Transferbus. Sehnsüchtige, letzte Blicke auf die TUI-ALLEGRA.

 

Ihr TUI-Reisecenter plant eine weitere Reise auf dem Niederrhein. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

VR-Bank Erlangen-
Höchstadt-Herzogenaurach eG
BLZ: 76360033